BIOGRAFIE
Das F.X. Hüller Unternehmen wurde im Jahre 1882 von Franz Xaver Hüller (1856 – 1936) in
Graslitz gegründet.Es gehörte zum ungarischen und österreichischen Teil Böhmens.
Nach dem ersten Weltkrieg wurde die Tschechoslowakei gegründet und Graslitz wurde erstmalig zu Kraslice.
Im Jahre 1938 wurde Kraslice auf Drängen Hitlers in das deutsche Reich integriert und wurde wieder zu Graslitz.
Nach dem zweiten Weltkrieg ging Grazlitz wieder an die Tschechoslowakei und hieß von nun an wieder Kraslice. Bis 1945 war Graslitz eine deutschsprachige Gemeinschaft.
Im Jahre 1910/1911 hatte er circa 250 Angestellte, die für ihn arbeiteten.
In dieser Zeit stoß ein Mann namens Anton Riedel (1884 – 1935), der mit Hüllers Tochter Susanne verheiratet war, zu ihm. Im Jahre 1919 stieß außerdem auch Ernst Modl (1892 – 1972), der mit Hüllers anderer Tochter Philippine verheiratet war, zu ihnen.
Eine Partnerschaft war geboren und der Name des Unternehmens wurde in F.X. Hüller & Co geändert. Sie bauten viele verschiedene Blechblasinstrumente, wie beispielsweise, Trompeten, Posaunen und sogar ein Jazzophon.
Die Abteilung für Saxophone wurde im Jahre 1923 von Max Keilwerth errichtet. Das Unternehmen verwendete drei Markenzeichen: “Professional”, “Champion” und ''World".
Im Jahre 1939 wurden sie dazu gezwungen Flugzeugteile und Ausrüstungsgegenstände für den Krieg zu bauen. Im Mai 1945 wurde F.X. Hüller & Co enteignet und in das Amanti-Kollektiv integriert.
Deutsche Volkszugehörige mussten das Land verlassen.
Im Jahre 1950 gründete Ernst Modl, als einziger überlebender Partner, in Westdeutschland ein neues Unternehmen unter dem Namen: F.X. Hüller & Co Blechblasinstrumente Neustadt/Aisch.
Im Jahre 1954 ging das Unternehmen nach Diespeck, wo es schließlich bis zum Tode Ernst Modls, im Jahre 1972, blieb.
Seine Blechblasinstrumente nannte man “EMO” (nach seinen Initialen) und sie erschienen in den Modellen “World”, “Champion”und ''Professional''.
Im Jahre 1945 endete die Saxophonproduktion in Graslitz, das seit diesem Jahr auch nicht mehr Teil des “Musikwinkels” ist.
Das alte F.X. Hüller Fabrik und Villa sind immer noch da. Die Villa wird heute von der Familie Obst bewohnt un die Fabrik dient als Unterkunft für Obdachlose.

Tobi ein Sammler aus Deutschland war so freundlich mir Kopien zu schicken von ein FXH Katalog aus dem Jahr 1934, siehe Reihe 5, 6, 7 und 8, unten.

erste Reihe: Bild 1 Franz Xaver Hüller / Bild 2 Ernst Modl / Bild 3 Quelle ebay.de / Bild 4 Quelle Jazzophon.com, Koll. G. Westerhof / Bild 5 Quelle 400 jahre Musikinstrumentenbau Graslitz Katalog, Koll. M. Rippert
zweite Reihe: Bild 3
F.X.Hüller Anzeige mit Jazzophon in Artist 48, 1930, nr 2305  Bild 3 & 4 Quelle Jazzophon.com / Bild 5 Louis Armstrong war ein Übertrager für EMO, eines seiner ersten Trompeten war eine FXH Champion Quelle Kwintet Goed Koper-Xs4all
dritte Reihe: Bild 1 Drei Contrabass Saxophone, 2 x FXH und 1 x Toneking / Bild 2 bis 3 zwei Rechnungen aus 1924 mit einen Überblick über die verschiedenen Abteilungen / Bild 5 Fabrik und Villa 2016
vierte Reihe: Bild 1 & 2 leeres Garantieschein, kam zusammen mit einem dritte Periode Champion Alt S/N 24808 / Bild 3 & 4 Althorn Quelle ebay.de
fünfte bis achte Reihe: FXH Katalog aus dem Jahr 1934 Quelle Company Mönnig ( V. Schindler )


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